15.10.2015 Bad Gögging

Nichts für Weicheier

Das ist nichts für Weicheier: Limes-Run lockt nach Bad Gögging

Limes Run
Foto: oh
Gewässerdurchquerungen, Moor- und Sumpfgebiete, dichtes Gestrüpp sowie Kletter- und Kriechhindernissen warten am Samstag, 17. Oktober, ab 11 Uhr, auf die Mitstreiter des "The Monarch Limes-Runs", einem Extrem-Lauf der besonderen Art. 

Viele Teilnehmer des harten Cross-Hindernis-Laufs fiebern den Informationen zum Parcours und zu den Hindernissen bereits entgegen, um sich gezielt auf den sportlich sehr anspruchsvollen Wettkampf vorzubereiten: Mit 25 Kilometern ist der "The Monarch Limes Run" länger als ein Halbmarathon. Zudem geht es kaum über asphaltierte Wege, sondern über Feld- und Forstwege und oft genug auch abseits davon querfeldein, durch Sumpf, Moor und Gestrüpp. Eine große Rolle spielen wieder die Gewässer, die als natürliche Hindernisse zum Durchwaten, Schwimmen und Tauchen genutzt werden. Kriechhindernisse und Stationen zum Klettern runden das "Menü" für die Legionäre ab.

 

Start und Ziel des Laufs ist in diesem Jahr auf dem Areal des Titelsponsors "The Monarch Hotel". Von dort aus geht es in weiten Bögen rund um Bad Gögging zunächst bis zum Kurpark. Eine der Stationen, die die Legionäre auf ihrem Weg dorthin passieren müssen, ist "The Monarch Hill", an dem es im Zickzackkurs einen mit dornigem Gestrüpp überwucherten Hügel hinauf und hinunter geht. Im Kurpark muss zunächst der breite Kurparksee und direkt danach ein morastiger Tümpel durchschwommen werden. Weiter geht es über Wiesen und Felder in Richtung Stadtmitte von Bad Gögging, wo der Fluss Abens mehrmals durchquert werden muss. Unter anderen geht es dabei unter einer Brücke durch, die in diesem Jahr mithilfe des neuen Sponsors "Polar Trockeneisreinigung" einen besonders guten Orientierungssinn von den Legionären erfordert.

 

Der "Vietcong" als große Herausforderung

Ein Highlight wird wieder die Durchquerung der Abens am Hotel Gasthof Eisvogel sein. Auf der Strecke von einem Ufer zum anderen werden dicke Baumstämme im Weg liegen, die die Teilnehmer durch Klettern oder durch darunter tauchen überwinden müssen. Ein "Hot Spot" wird diesmal auch der Campingplatz Felbermühle sein. Hier wartet an der Station "Vietcong" ein besonders sumpfiger Flussabschnitt auf die Sportler. Durch Hopfenfelder und am Damm entlang sowie am Ufer der Abens laufen die Legionäre weiter bis zum Zusammenfluss von Abens und Donau bei Eining.

 

Ein Abstecher zum ehemaligen Römerkastell Abusina führt durch die Ruinen des UNESCO-Weltkulturerbes. Auf paralleler Strecke geht es dannwieder zurück nach Bad Gögging – und erneut durch alle Stationen und Hindernisse durch. Nur wer den Parcours in maximal fünf Stunden schafft, darf sich als offizieller „Finisher“ und Sieger bezeichnen.

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Autor: oh

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