21.08.2017 Landkreis Kelheim

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34 Eltern-Kind-Gruppen im Landkreis nehmen neue Kinder auf

34 Eltern-Kind-Gruppen im Landkreis nehmen neue Kinder auf
Foto: KEB
Im Herbst sind in den 34 "Eltern-Kind Gruppen" (EKG) der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis wieder Plätze für bis zu dreijährige Kinder mit ihren Müttern frei.

Denn dann kommen eine Reihe von Kindern in den Kindergarten oder einen Kinderhort und in den EKG-Gruppen ist wieder Platz. Im Kindergarten wird diesen Kindern manches schon bekannt vorkommen. Sie haben schon in einer größeren Gruppe mit bis zu zehn Kindern gemeinsam gespielt, gebastelt und gesungen. Sie haben gelernt, mit neuen Gruppenmitgliedern Kontakt aufzunehmen und soziales Verhalten auch jenseits der Familie eingeübt. Das geht unter fachkundiger Begleitung alles spielerisch und dem Alter gemäß vor sich. Im kommenden Jahr kann das Projekt im Landkreis Kelheim 30-jähriges Bestehen feiern. Die "Eltern-Kind-Gruppen" nach dem Modell der KEB im Bistum Regensburg haben aber nicht nur die Kinder im Auge, sondern vor allem auch die Eltern. Der gemeinsame Besuch der Gruppen soll Müttern und Vätern gemeinsame "wertvolle Zeit" mit ihren Kindern schenken. Bei diesen Treffen geht es nicht um Kinderbetreuung, sondern darum, dass Eltern sich mit ihren Kindern ohne Ablenkung durch Hausarbeit oder andere Aufgaben intensiv befassen können. Im Gruppengespräch, das bei jedem Treffen zu einem konkreten Thema stattfindet, können Mütter und Väter ihre Erfahrungen austauschen, sich mit der eigenen Lebenssituation auseinander setzen oder sich über interessante Fragen informieren, zum Beispiel zur Erziehung, zur Ernährung, zur religiösen Erziehung, zur Gesundheits-vorsorge, zu vielen Alltagsproblemen oder zu Fragen der Umwelt.

 

Eigene Elternabende ohne Kinder im Abstand von zwei oder drei Monaten bieten eine zusätzliche Gelegenheit für solch intensiven Erfahrungsaustausch. Schließlich erleichtern die regelmäßigen Gruppentreffen den Eltern das Knüpfen von Kontakten zu anderen Familien und das Hineinwachsen und Aktiv-Werden an ihrem Ort. Vor allem für neu Zugezogene sind diese Gruppen eine hervorragende Chance, unkompliziert in Kontakt zu kommen und die Gefahr der Isolierung zu überwinden. Die Eltern-Kind-Gruppenleiterinnen nach dem Regensburger Modell erhalten von der KEB eine Ausbildung zum Start, werden regelmäßig fortgebildet und in einer Supervision begleitet. Damit ihnen die Ideen nicht ausgehen, bekommen Sie regelmäßig Arbeitsmaterial und neue Anregungen. EKG-Gruppen nach diesem Modell gibt es im Bistum Regensburg seit über 40 Jahren.

 

Informationen zu den EKGs im Landkreis und zu den Leiterinnen gibt es von der KEB im Landkreis unter der Telefonnummer 09443/ 9184224 oder im Internet unter: www.keb-kelheim.de und www.keb-regensburg.de.

Autor: Pressemitteilung

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