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04.10.2012 Kelheim/Regensburg
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Was ist im Busch


Werner Steinmassl, nebst vielem anderen ein begnadeter Kinski-Interpret, bereitet dem Turmtheater in Regensburg zum 180. Geburtstag von Wilhelm Busch einen satirischen Abend am Samstag, 6. Oktober, um 20 Uhr.

„Was ist im Busch - Satirisches von Wilhelm Busch: Eine szenische Lesung zum 180. Geburtstag!”, das steht an am Samstag im Regensburger Turmtheater. 

 
Fast jeder deutsche Haushalt besitzt neben Bibel und Kochbuch auch eine Ausgabe der Werke Wilhelm Buschs. Kinder, die noch nicht lesen können, belustigen sich schon früh an seinen drastischen Zeichnungen. Neben seinen populären Bildergeschichten hat er auch ein großes poetisches Werk hinterlassen. Viele dieser Verse wurden zu geflügelten Worten und blieben verblüffend zeitlos.
 
 
„Die unvergleichliche Wirkung, die von Wilhelm Busch ausgeht, beruht einfach darauf, dass er niemals selber etwas macht, sondern das Leben machen lässt”, sprach einst der österreichische Kulturphilosoph Egon Friedell. Dass der Humor von Wilhelm Busch etwas Entspannendes und Krampflösendes hat, erkannte auch schon Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, deswegen stellte er eine Auswahl seiner Werke ins Wartezimmer seiner Praxis.
 
 
Werner Steinmassl hat Bühnenengagements als Schauspieler in Graz, Bielefeld, Heilbronn, Klagenfurt, Innsbruck, Wien, Münster, Regensburg und München und glänzt in vielen Bühnen-Sologeschichten mit Villon, Dostojewskij, Schnitzler, Artmann, Qualtinger, Horvath, Nestroy oder Valentin. Steinmassl ist Kulturförderpreisträger der Stadt Regensburg 1997; mehr Informationen gibt es auf seiner Homepage www.werner-steinmassl.de
Autor: pm/ik
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