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25.10.2012 Landau

17 Tonnen müssen umgeladen werden

Schweinehälften-Transporter kippt in den Straßengraben


Auf der B 20 bei Landau ist am Mittwochabend nach einem Ausweichmanöver ein mit Schweinehälften beladener Lkw in den Straßengraben gekippt.

Gegen 16.20 Uhr fuhr ein italienischer Lkw-Fahrer auf der B20 von Straubing in Richtung Simbach. Auf Höhe der Einfahrt Landau fuhr eine Autofahrerin auf die B20 auf und übersah den vorfahrtsberechtigten Lkw. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Lastwagenfahrer nach rechts in den Graben aus, in dem er vorerst schräg zum Stehen kam.

 

Da sich bei dem Lenkmanöver die Ladung, 17 Tonnen hängende Schweinehälften, aufschaukelte, kippte der Lkw schließlich nach rechts um. Der Fahrer konnte danach unverletzt aus seinem Führerhaus steigen.

 

Die Bergung gestaltete sich schwierig, da die Schweinehälften erst in einen neuen Lkw umgeladen werden mussten. Hierzu half die Freiwillige Feuerwehr tatkräftig mit.

 

Anschließend wurde das Gespann mit einem Kran wieder auf alle Achsen gestellt. Auf der Bundesstraße kam es in der Folgezeit zu stundenlangen Behinderungen und schließlich zur Vollsperrung wegen der Bergung des verunglückten Lkw. An diesem entstand ersten Schätzungen zufolge ein Schaden von etwa 70.000 Euro.

Autor: iw

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