Flieger stürzt nach Start in ein Feld
Ultraleichtflugzeug stürzt ab - 2 Tote

Gegen 17.45 Uhr stürzte das Flugzeug mit zwei Insassen kurz nach dem Start in ein Weizenfeld, fing Feuer und brannte aus. Für die beiden Verunglückten, einen 24-jährigen Mann und eine 47-jährige Frau, kam jede Hilfe zu spät. Die beiden aus dem Landkreis Landshut stammenden Personen verbrannten in dem Flugzeug.
Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Absturzursache und zur Identität der Personen können nach derzeitigem Ermittlungsstand noch keine Angaben gemacht werden. Beamte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig, ein Sachverständiger und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen wurden zur Unterstützung angefordert.
Noch bis über Mitternacht hinaus dauerten die Untersuchungs- und Bergungsmaßnahmen an der Unglücksstelle. Ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig war mehrere Stunden mit der Begutachtung des vollständig verbrannten Ultraleichtflugzeuges des Typs „Sun Wheel" beschäftigt. Die Erstellung des Gutachtens wird noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Das Fluggerät brannte vollständig aus. Ein weiterer Gutachter wurde durch die Staatsanwaltschaft Landshut bestellt. Dieser war ebenfalls längere Zeit an der Unglücksstelle. Die Maßnahmen vor Ort waren etwa gegen 1.15 Uhr beendet.
Die sachbearbeitende Kripo Landshut ermittelt hinsichtlich der Absturzursache in alle Richtungen. Sowohl ein technischer Defekt, als auch ein Pilotenfehler können nicht ausgeschlossen werden. Um diesbezüglich nähere Aufschlüsse zu erhalten, muss der Bericht des Sachverständigen abgewartet werden. Kriminaloberrat Werner Mendler von der Kripo Landshut hat vor Ort die Einsatzleitung übernommen.
Zur Unglückszeit war es witterungstechnisch trocken, leicht bewölkt, die Sicht war klar und es herrschte leichter Ostwind. Zur Fertigung von Luftbildern wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Die Absturzstelle wurde durch Polizeikräfte umliegender Dienststellen weiträumig abgesperrt. Zur Ausleuchtung im Zuge der Gutachtertätigkeiten wurde die Feuerwehr mit entsprechendem Gerät hinzugezogen.
Der Sachschaden am Flugzeug beläuft sich auf etwa 20.000 Euro, Flurschaden entstand in Höhe von ca. 500 Euro.
Die Staatsanwaltschaft Landshut ordnete die Sicherstellung des Flugzeuges an. Außerdem wurde durch die Staatsanwaltschaft Landshut eine Obduktion der Leichen veranlasst. Diese findet am späten Nachmittag des heutigen Tages (05.07.2012) statt. Diesbezüglich wird im Laufe des Freitags, 06.07.2012 nachberichtet.
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