„Suchen ist wie ein Eisbrecher“, erklärt Petra Eigner, die nach bestandener Basic Trail Trainer-Ausbildung gemeinsam mit Dr. Leila Badry den K-9 Stützpunkt Niederbayern gegründet hat. „Es ist Beziehungsarbeit und schafft erstaunlich positive Effekte in der gesamten Hundeausbildung.“
Vor allem für unsichere und ängstliche Hunde, jagdlich ambitionierte Vierbeiner, hyperaktive Hütehunde oder freche Jungspunde kann die Nasenarbeit der Schlüssel zum Erfolg sein. „Die Probleme schwinden nicht wie von Geisterhand, aber nach Wochen sieht man die Erfolge und die positive Auswirkung dieser speziellen Suchart auf das Verhalten des Hundes auch im Alltag“, so Eigner. Vor allem die Bindung zwischen Hund und Halter wird intensiviert und schafft eine Basis des Vertrauens.
Eigentlich sei es ganz einfach, erklärt Verhaltensbiologe Dr. Udo Gansloßer: „Es werden positive Hormone beim Hund durch die Sucharbeit ausgeschüttet, die den Umgang mit ihm erleichtern. Er ist ausgeglichener, zufriedener, wird selbstsicherer und anhänglicher.“
Und wer später einmal einmal seinen Vierbeiner zum Personen-Suchhund machen, mit dem Hund als Pettrailer entlaufene Haustiere finden oder als Erlebnishund traumatisierten Kindern helfen möchte, kann am 18.8. vielleicht schon den ersten Schritt in diese Richtung machen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer ein Geschirr für seinen Hund bereits hat, kann dies zusammen mit dem Halsband mitbringen, ebenso Leckerlis und einen Geruchsartikel in Form eines getragenen Kleidungsstücks in einer unbenutzten Tüte. Weitere Informationen u.a. zum Treffpunkt und zur Anmeldung bei Petra Eigner unter 0160/90170581 oder petra.eigner@t-online.de.
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