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29.06.2012 Mainkofen

Der Klapperstorch war bei den Störchen

Einfach süß: Nachwuchs bei den Mainkofener Störchen


Nachwuchs bei Familie Storch in Mainkofen: zwei putzmuntere Küken sind geschlüpft.

Endlich: Nach bangem Warten sind auch im Mainkofener Storchennest zwei Küken geschlüpft. Die Jungstörche sind putzmunter und im Nest herrscht nun Hochbetrieb.

 

Die Storcheneltern sind den ganzen Tag unterwegs, um die hungrigen Schnäbel zu stopfen. Die Küken müssen in den ersten Tagen alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden und ihr Hunger ist gewaltig. Schließlich gilt es, die Storchenjungen innerhalb der nächsten Wochen auf ihren Zug in den Süden vorzubereiten.

 

Anfangs können sie mehr als ihr halbes Körpergewicht an Nahrung zu sich nehmen. Wählerisch sind sie dabei nicht. Insekten, Würmer, Mäuse, Frösche, Eidechsen, Schnecken und Fische stehen auf der Speisekarte ganz oben. In den ersten Wochen bestehen die Mahlzeiten jedoch meist nur aus kleineren Beutetieren wie Würmern, Larven und Heuschrecken, da Störche die Nahrung für ihre Jungen nicht zerkleinern können.

 

Geht alles gut, ist der Storchennachwuchs nach etwa sieben Wochen so groß wie die Eltern. Zwei Wochen später beginnen die ersten Flugversuche. Mit drei Monaten sind die jungen Störche nicht mehr von ihren Eltern abhängig. 

Autor: cb