Zu einem Gasaustritt in einer Reibacher Brauerei ist es am Sonntag gekommen. Nach ersten Ermittlungen trat Ammoniak an einer defekten Schweißnaht im 1. Stock der Brauerei aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Stoff eindeutig am Geruch wahrnehmbar. Ammoniak wird in der Brauerei zur Kühlung verwendet.
Durch die Feuerwehr Dingolfing wurden Konzentrationsmessungen durchgeführt.
Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung in den umliegenden Anwesen konnte nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Die Anwohner im Bereich Reisbach wurden über Rundfunkdurchsagen aufgefordert, die Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Die defekte Leitung wurde abgesperrt, wodurch ein weiteres Austreten von Ammoniak unterbunden wurde.
Bisher haben sich keine Personen (sowohl bei der Polizei als auch bei den Rettungskräften) gemeldet die aufgrund des Ammoniakaustritts über Beschwerden klagten. Somit kann davon ausgegangen werden, dass niemand verletzt wurde.
Am Einsatzort war ein Großaufgebot an Rettungskräften anwesend. So waren ca. 100 Feuerwehrkräfte der umliegenden Wehren und 17 Rettungskräfte des BRK eingesetzt.
Über einen möglichen Sachschaden kann derzeit noch nichts gesagt werden.
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