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05.12.2011 Dingolfing

Blutspenderehrung in der Stadthalle

160 Helden des Alltags

Blutspenderehrung_DGF
Foto: Stefan Klein
Mindestens 75 Mal haben die insgesamt 160 Frauen und Männer aus Nieder- und Oberbayern Blut gespendet, die dafür am Montagnachmittag in der Stadthalle Dingolfing von Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, offiziell geehrt wurden.

Unter den fleißigen Blutspendern, die für 75-, 100-, 125- oder gar 150-maliges freiwilliges und unentgeltliches Spenden ausgezeichnet wurden, sind auch elf Frauen und Männer aus dem Landkreis Dingolfing-Landau (im Bild mit Ehrengästen). "Spitzenreiter" ist der Niederviehbacher Günter Ertl, der bereits 125 Mal Blut gespendet hat.

 

Ein vorbildlicher Dienst an der Gesellschaft, den man nicht hoch genug bewerten kann, wie alle Redner des Nachmittags betonten. Gerade vor dem Hintergrund, dass in Bayern rund 2.400 Blutkonserven am Tag benötigt werden. Dieser Bedarf wird zum größten Teil vom Blutspendedienst (BSD) des Bayerischen Roten Kreuzes bewältigt, wie der Geschäftsführer des Blutspendedienstes, Dr. Franz Weinauer, deutlich machte. Wofür es viele fleißige Spender braucht: Beim Blutspendedienst wurden 2010 bei rund 5.300 Terminen insgesamt knapp 530.000 Blutspenden geleistet; davon waren genau 41.257 Erstspender, und damit erfreulicherweise 2.100 mehr als 2009, so Weinauer. Neben den Spendern sei man jedoch auch auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer angewiesen, ohne die kein Blutspendetermin stattfinden könne. 

 

BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis dankte den Geehrten für ihre „gute Tat am Nächsten", die sie auf rein freiwilliger Basis erbringen würden. Dies zeige, dass in Nieder- und Oberbayern gesellschaftliches Engagement gelebt werde, die Gesellschaft eben nicht eine Ansammlung von Egoisten sei. Für die ausgezeichneten Blutspender sei es „Bürgerpflicht, regelmäßig Ihr Blut für andere zu geben". Das rettet schließlich in nicht seltenen Fällen das Leben anderer Menschen, sei es nach Unfällen oder bei der Behandlung schwerer Krankheiten wie Leukämie.

 

Mehr zur Blutspenderehrung in der Printausgabe vom Mittwoch!

Autor: Stefan Klein

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