16.01.2013 Moosburg

Lüftung und Brandschutz

Teurer Spaß auf dem Eis


Für das Eisstadion muss die Stadt Moosburg noch einmal 1,7 Millionen drauflegen.

 

Das Eisstadion ist den Moosburgern lieb und vor allem teuer. Jetzt muss die Stadt noch einmal bis zu 1,7 Millionen Euro drauf legen, um genau das zu bekommen, was die Freien Wähler schon zu Beginn der Planungsphase gefordert hatten: Eine komplette Einhausung nämlich. Die jetzige Konstruktion, lange als „Sanierung“ bezeichnet, wirkt wie ein Schalltrichter in Richtung Nachbarn.
 
Die haben sich zur Wehr gesetzt und damit den Betrieb des Stadions massiv eingeschränkt. Der Stadtrat hatte das Thema am Montag auf der Tagesordnung. Es war keine angenehme Situation für die erste Bürgermeisterin, die jetzt zwei Alternativen vorgelegt hat: Eine reine Glaskonstruktion oder eine aus Alu und Glas. Das ist aber nicht das, was so richtig ins Geld geht.
 
Richtig teuer wird die mit der geschlossenen Halle erforderliche Be- und Entlüftung sowie der Brandschutz. „Das ist ja eine öffentliche Versammlungsstätte“, hatte sie schon im Vorfeld der Presse gesagt. „Und da schlägt der Brandschutz voll zu.“  700.000 Euro stehen im Haushalt dieses Jahres bereit. „Die Nachbarn müssen doch sehen, dass was vorwärts geht“, hatte sie schon vor der Stadtratssitzung der Presse gesagt.
 
Dem Gremium blieb fast gar nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen. Mit 20 gegen eine Stimme ging die Einhausung durch. 
Autor: kn

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