25.06.2013 Moosburg

Die Betonwand zwischen den Fahrstreifen ist weg

„Moosburger Mauerfall“ vorerst weitergeführt

Die Betonwand zwischen den Fahrstreifen ist schon weg.
Foto: kn
Die endgültige Entscheidung über die Lärmschutzwand ist noch nicht gefallen.

Fünf Monate ist es jetzt her, dass die Lärmschutzwand entlang der B11 in Moosburg teilweise eingestürzt ist. Jetzt steht fest: Der Rest kann stehen bleiben und gefährdet den Verkehr nicht – vorerst zumindest.

Die erste Bürgermeisterin Anita Meinelt machte gegenüber der Presse deutlich, dass auch dann, wenn ab 1. Juli der Verkehr wieder rollen kann, die endgültige Entscheidung über das Schicksal der Lärmschutzwand noch nicht gefallen ist. Wenigstens aber ist eine Entlastung der Moosburger Innenstadt jetzt möglich, denn die ausgeschilderte Umleitung nutzten erfahrungsgemäß die wenigsten. Sie fuhren mitten durch Moosburg durch – mit allen Folgen.

Jetzt wird der „Moosburger Mauerfall“ erst einmal weitergeführt: Auf drei Meter wird die Wand im Bereich der Einsturzstelle gekürzt. So kann das natürlich nicht bleiben, weil der Lärmschutz dann nicht mehr in dem vorgeschriebenen Maß gegeben ist. Aber der Verkehr fließt wenigstens wieder fast normal, wenn auch mit einer auf 50 Stundenkilometer begrenzten Höchstgeschwindigkeit.  

Autor: kn

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