11.12.2013 Mauern

Dreimal ging es den Hunden übel – kann das ein Zufall sein?

Mauern: Sind Giftköder wirklich nur ein Gerücht?

Dackel
Foto: 123rf.de
Ist es nur ein Gerücht oder ist derzeit tatsächlich ein Hundehasser in Mauern aktiv?

Polizei und Gemeinde wurden derzeit noch keine Beweise für Giftköder geliefert. Fakt ist jedoch: In den vergangenen Tagen gab es mindestens drei Fälle, bei denen es Hunden nach Spaziergängen schlecht ging. Max H. (Name geändert) musste seinen Vierbeiner sogar zum Tierarzt bringen und behandeln lassen.

H. zum Wochenblatt: „Der Tierarzt konnte leider nicht einwandfrei belegen, dass es sich um einen Giftköder gehandelt hat. Er war aber überzeugt, dass wir gerade noch rechtzeitig zu ihm kamen. Sonst hätte es für unseren Hund tödlich enden können.“ Auffällig ist hierbei, dass es sich bei den drei Fällen um Hunde handelt, die regelmäßig im Bereich zwischen Feuerwehrhaus und Mauerner Schule Gassi geführt werden.

Ernst Neuhauser, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinde Mauern: „Wir wurden über diese Gerüchte unterrichtet, und diese Fälle liegen uns vor. Den Hundebesitzern können wir nur raten, bei der Polizei Strafanzeige zu stellen.“ Diese könne allerdings erst agieren, wenn Beweise dafür vorlägen, dass es sich um Giftköder gehandelt habe.

Neuhauser appellierte an die Hundebesitzer, aus Vorsichtsmaßnahme beim Spazierengehen äußerst wachsam zu sein und die Hunde eventuell angeleint zu führen. 

Autor: tg

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