02.07.2013 Moosburg

"Zweiteilung" im Musikprogramm

Red-Corner-Festival in Moosburg

Das Red-Corner-Festival ist das größte Musik-Spektakel in Moosburg.
Foto: kn
Am kommenden Wochenende herrscht wieder Ausnahmezustand in der Drei-Rosen Stadt Moosburg.

Das Red-Corner-Festival findet am 5. und 6. Juli wieder in Degernpoint statt, mit Headlinern wie „Die Vermummten“ oder „Caliban“ oder „Vanilla Sky“. Es ist eine Veranstaltung der Jugendpflege, auch wenn viele das nicht wahr haben wollen und es tatsächlich schon den Vorschlag zur Privatisierung gegeben hat. Dieser ist aber wieder vom Tisch.

Wieder ist es einem hochmotivierten Team von Freiwilligen gelungen, das Fest auf die Beine zu stellen. Diese Freiwilligen hätte ein Privatunternehmer nie rekrutieren können – mit allen Folgen für die Eintrittspreise. Und wieder haben diese Ehrenamtlichen es geschafft, ein Gelände zu finden. Das war wieder einmal eine der größten Schwierigkeiten im Vorfeld.

Der Ablauf ist wie gehabt: Freitag am Nachmittag geht es los. Ein Zeltplatz wird bereit gestellt, so dass niemand unbedingt heimfahren muss. Einlass ist für Jugendliche ab 14 Jahren. Wer allerdings unter 16 ist, muss den gesetzlichen Bestimmungen zufolge das Gelände um Mitternacht allerspätestens verlassen haben. Es werden Kontrollen durchgeführt, der Ausweis ist darum die ganze Zeit über mitzuführen. Wer mit zelten will, muss 16 Jahre oder älter sein. 

Anders als früher ist es nicht möglich, mit dem Auto auf das Campinggelände zu fahren. Dafür werden aber auch ausreichend Parkplätze angeboten. Camping ist auch nicht mehr gebührenfrei zu machen gewesen. Wer allerdings glaubt, sich durch „wild zelten“ die vier Euro sparen zu können, dem droht Ärger.

Sonst ist wieder Spaß pur angesagt: Speisen und Getränke zu jugendgerechten Preisen. Schon bei einer Pressekonferenz im Vorfeld hatten die Organisatoren angekündigt, dass es eine gewisse Zweiteilung im Musikprogramm geben werde: So ist am Freitag die etwas ruhigere Phase, am Samstag dagegen soll es wieder richtig hart zur Sache gehen. Wieder wird es einen Sicherheitsdienst geben, der die Einhaltung der Regeln überwacht, damit es auch ein Spaß bleibt. 

Autor: kn

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