Die Facebook-Gruppe hat bereits knapp 2.000 Mitglieder und packt gleich voll an
Die „Armada Frisinga" kämpft für eine lebendige Stadt

Die „Armada Frisinga“ hat sich den Kampf für ein junges, attraktives und lebendiges Freising auf die Fahnen geschrieben. „Denn wir sehen generell einen fragwürdigen Trend in Freising und möchten hier mit Antworten unseren Beitrag leisten. Damit auch die kommende Generation noch Spaß an Freising hat und keiner mehr von einer Geisterstadt spricht“, beschreibt sich die Interessenvereinigung – mit mittlerweile knapp 2.000 Mitgliedern – selbst auf ihrer Facebook-Seite.
Man wolle eine Informations- und Diskussions-Plattform bieten, die es sich zur Aufgabe macht, Lösungen zu finden, zu vermitteln und dem kulturellen Leben in der Domstadt neuen Schwung zu geben. „Die ,Armada’ wurde nicht gegründet, um eine einzelne Lokalität oder Veranstaltung bedingungslos zu unterstützen. Selbstverständlich werden aktuelle Brennpunkte heiß diskutiert, aber es gilt hier eher, die Probleme zu lösen, als den großen Hau-Drauf zu markieren“, heißt es auf der Facebook-Seite.
Als ein heißes Thema wurde beim Treffen der „Armada Frisinga“ am 14. Dezember die Stadtentwicklung diskutiert. Christian Kramer vom Gewerbeverband und CSU-Stadtrat Tobias Eschenbacher stellten das Innenstadt-Konzept ausführlich vor und konnten einige der brennenden Fragen beantworten.
„Natürlich waren wir besonders an möglichen neuen Veranstaltungsstätten interessiert, erhielten hierzu ein gutes Feedback und werden in Zukunft die Möglichkeit haben, einen Sprecher in den Beratungsgremien der Innenstadtkonzeption zu platzieren“, so Paul Fiction, einer der „Armada“-Sprecher. „Außerdem konnten wir uns im Anschluss an die Diskussion darauf einigen, zukünftig unsere vielen Projekte in Arbeitsgruppen zu organisieren, die jetzt schon auf reges Interesse stoßen.“ Die „Armada Frisinga“ will also nicht nur reden und diskutieren, sondern auch gleich anpacken.
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