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19.07.2012 Kirchheim

Weitere Unfälle folgten durch Stau

Gefahrengut-LKW kippte in Rechtskurve um


Am Donnerstag, gegen 7 Uhr wollte ein 44jähriger Lkw-Fahrer aus dem Lkrs. Altötting von der Staatsstraße 2082 über die Anschlussstelle Kirchheim auf die A 99 in nördliche Richtung auffahren.

 

In der starken Rechtskurve kippte der Anhänger um, prallte gegen die linke Leitplanke. Der komplette Lastzug schlitterte dann noch einmal quer über die parallel zur Autobahn verlaufende Ein-/Ausfahrt und kam in der Böschung rechts neben der Fahrbahn zum stehen.
 
Verletzt wurde durch den Unfall niemand. Der umgekippte Anhänger lag hierbei noch zur Hälfte auf der Fahrbahn. Da der Lkw unter anderem auch Gefahrgut geladen hatte, welches bei einem Austreten aus dem Transportbehältnis und Einwirken von Wärme und Sauerstoff zu einem explosiven Gemisch werden kann, rückte die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen an. Diese forderte Unterstützung vom ABC-Zug München Land an, durch den der Anhänger dann geöffnet wurde.
 
Das Gefahrgut konnte nach einiger Suche in den Landungsteilen unversehrt geborgen werden. Erst nach der Bergung des Gefahrguts konnte die Bergungsfirma mit einem 48 Tonnen Kran mit der Bergung des Anhängers beginnen. Durch den Unfall musste die Ein- und Ausfahrt Kirchheim für mehrere Stunden gesperrt werden. Dadurch kam es sowohl auf der Staatsstraße 2082 als auch auf der A 99 zu erheblichen Behinderungen und Stau. In den entstandenen Stauungen kam es zu weiteren Unfällen, z. T. mit Personenschaden. Durch die im Stau verursachten Auffahrunfälle kam es zu weiteren Störungen.  
 
Außer den Kräften der Autobahnpolizei Hohenbrunn waren noch Einsatzkräfte der Freiwiligen Feuerwehr Feldkirchen, dem ABC-Zug München Land und der Autobahnmeisterei Hohenbrunn vor Ort.
 
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Autor: we/bi