31.01.2012 Flughafen München
Artikel versenden Artikel drucken Kommentare ansehen(0)

Nachwuchs-Tüftler präsentieren sich am Flughafen

Die Erben von Daniel Düsentrieb

Auch im letzten Jahr kämpften die besten Jungforscher um die Teilnahme am Landeswettbewerb.
Foto: Alex Tino Friedel/FMG
Das kann sich sehen lassen: Rekordbeteiligung zum Jubiläum gib: Beim zehnten Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ am Münchner Flughafen gehen so viel Jugendliche wie noch nie zuvor an den Start.

Unter dem Motto „Uns gefällt, was du im Kopf hast“ präsentieren am 7. und 8. Februar 104 Nachwuchs-Tüftler insgesamt 71 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik in der Mehrzweckhalle der Flughafen München GmbH (FMG). Die innovativen Ideen werden von insgesamt 26 Juroren begutachtet und prämiert. 

 

Die besten Jungforscher qualifizieren sich für den Landeswettbewerb, der wiederum die Tür zum bundesweiten Finale öffnet. Die beiden Landeswettbewerbe finden dieses Mal in München ("Jugend forscht") und Dingolfing ("Schüler experimentieren"), das Bundesfinale bei seiner mittlerweile 47. Ausgabe in Erfurt statt. Insgesamt haben sich bundesweit über 10.000 Nachwuchsforscher angemeldet. 
 
Für den Regionalwettbewerb ließen sich die jungen Forscher wieder pfiffige Ideen einfallen. Der zehnjährige Schüler Maximilian Streubel aus Dorfen konzipierte ein außergewöhnliches „Wettrennen der Wirbellosen“. Insgesamt 27 Kleintiere – von der Raubmilbe über die Blattlaus bis zum Tausendfüßler – ließ er gegeneinander antreten und verglich anhand der Schrittfrequenz ihre Geschwindigkeit. Erstaunliche Erkenntnis nach der ersten Versuchsreihe: Gegen die Staublaus – Schrittfrequenz 23,2 pro Sekunde – ist 100-Meter-Weltrekordhalter Usain Bolt aus Jamaika (4,3 pro Sekunde) nur eine lahme Ente. 
 
Eine praktische Erfindung zur Eindämmung von Krankheiten erfanden die jeweils 16jährigen Felix Puta (Unterföhring), Lucas Angermann (Ismaning) und Moritz Schmid (Garching). Sie entwickelten eine Maschine, die selbstständig in Zeitabständen Treppengeländer (oder ähnliche Haltestangen) vollständig desinfiziert und so die Gefahr schneller Übertragung von Viren oder Bakterien von Mensch zu Mensch verringert. 
 
Der 14jährige Johannes Heuer aus Berg programmierte ein Smartphone-App zur schnellen Bestimmung von Pflanzen in der freien Natur. Seine digitale Bibliothek, die auf den Beschreibungen eines Naturführers basiert, soll durch die Kartierung der Pflanzenstandorte schrittweise erweitert werden. 
 
Besichtigen kann man die originellen Arbeiten der ambitionierten Tüftler am Dienstag, 7. Februar, von 13 Uhr bis 17 Uhr sowie am Mittwoch, 8. Februar, von 10 bis 15 Uhr in der FMG-Mehrzweckhalle unmittelbar neben dem Verwaltungsgebäude der Flughafengesellschaft in der Nordallee 23. Per S-Bahn ist die Mehrzweckhalle über die Haltestelle Besucherpark bequem zu erreichen.


Autor: we/bi

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort:

Kommentare
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Kommentare ansehenKommentieren

Titel:
Text:
 
(noch Zeichen)
Unregistrierte Nutzer
 
 

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Geben Sie bitte folgende Daten an.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden! Mit dem Login erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen einverstanden.

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Weiviel ist zwei plus zwei? (Zahl eingeben): 


pfeil