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11.06.2012 Forstern

Viel zu sehen gab's in Forstern

Alte Handwerkskünste


Beim „Historischen Tag“ im Rahmen des Festprogramms zur 800 Jahrfeier Forsterns hatte Petrus endlich ein Einsehen. Nicht nur, dass es am Samstag Nachmittag trocken blieb – ab und an kam sogar die Sonne durch. So konnten die Besucher in angenehmer Atmosphäre die vielen alten Handwerkskünste bestaunen.

Anton Wimmer aus Preisendorf hatte Bäcker, Schmied, Zimmerer, Spinnerinnen, Korbflechter und viele andere animieren können, ihre alten Werkzeuge wieder auf Vordermann zu bringen und ihr Handwerk vorzuführen. Auch ein Showdreschen war dabei.

 
Michael Hohenbrunner und Ludwig Hiebinger, die Organisatoren des „Historischen Tages“, hatten auch an Musik und Tanz gedacht. So brachte beispielsweise Hiebingers Tanzgruppe in historischen Kostümen die „Forsterner Francaise“ und erntete damit großen Applaus. 
Petra Unterhaslberger war verantwortlich für das Märchen-/Zaubererzelt, in dem die Kinder in eine andere Welt entführt wurden.
 
Ebenfalls vor dem Festzelt gab es zudem viele alte bäuerliche Gerätschaft zu bestaunen. Das meiste davon hatte Franz Gaigl aus Tading aus seinem großen, gut gepflegten Fundus zur Verfügung gestellt. Wer kennt heute noch eine Mähmaschine für Gras und Getreide mit Ableger, ein Brunnenwasser-Pumpwerk oder einen Rübenschneider? Gaigl, der längst keine Landwirtschaft mehr hat,  besitzt all dies – meist für Ochsengespanne Gedachte – zum Großteil noch von seinen Vorfahren und lagert es in seinem ehemaligen Hof. 
 
Am nächsten Nachmittag, dem Sonntag, waren es vor allem die Kinder, die diese Gerätschaften und ihre Mechanik bestaunten.
Autor: Sieglinde Quast

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