In Nordamerika seien die Buchungen im Vergleich zum Vorjahr um 10 bis 15 Prozent gesunken, in Europa sei der Rückgang sogar noch höher ausgefallen, teilte der US-Konzern mit. Es gebe derzeit eine große Unsicherheit, hieß es. Royal-Carribean-Chef Richard Fain erklärte am Donnerstagabend in Miami, jeder in der Branche sei am Boden zerstört. "Unsere Gedanken sind bei den Passagieren, Crewmitgliedern und Familien, die von der Tragödie heimgesucht wurden." Bei dem Unglück kamen vermutlich 32 Menschen ums Leben, darunter mindestens sechs Deutsche.
Angesichts der Angst vieler Reisenden, ein Schiff zu betreten, rechnet Royal Caribbean im ersten Quartal damit, dass der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um bis zu 76 Prozent zurückgeht. Die hohen Spritpreise machen die Lage für die erfolgsverwöhnten Reedereien härter. Im vergangenen Jahr war der Gewinn noch deutlich gestiegen.
Fain versicherte, Kreuzfahren sei besonders sicher. "Aber dieser tragische Vorfall erinnert uns daran, dass es keine perfekte Sicherheit gibt." Allerdings geht der Reederei-Chef davon aus, dass im Laufe des Jahres - je länger das Unglück zurückliegt - die Kunden zurückkehren. Es gebe bereits eine leichte Erholung bei den Buchungen, merkte die Reederei an. Im Gesamtjahr rechnet Royal Carribean deshalb noch mit einem Gewinnrückgang von maximal 20 Prozent.
Kommentieren
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.
Geben Sie bitte folgende Daten an.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden! Mit dem Login erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen einverstanden.
| gewünschter Benutzername: | |
| gewünschtes Passwort: | |
| Wiederholung Passwort: | |
| Email: |
Wieviel ist dreiundvierzig minus zehn:





zurück




mehr Erotik












