22.02.2012 Deggendorf
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FW frotzelten der Stadthalle

"Archaeopteryx" aus Wolfratshausen


Foto: Lehner/pm
Der "Politische Aschermittwoch" der Freien Wähler in der Deggendorfer Stadthalle stand in diesem Jahr unter dem vielsagenden Motto "Verantwortung übernehmen".

Nach dem feierlichen Einzug der Führungsriege pünktlich um 10 Uhr führte Heinrich Schmidt, FW-Bezirksvorsitzender Niederbayern, die Begrüßung durch. FW-Kreisvorsizender Dr. Georg Meiski aus Deggendorf sprach anschließend über Demokratie und Gemeinwohl.

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Auf der Rednerliste standen zudem Thomas Zöller, stellvertretender FW-Landesvorsitzender, Walter Oehlenschläger, stellvertretender FW-Bundesvorsitzender Hessen und MdL Ulrike Müller, Agrarpolitische Sprecherin der FW-Landtagsfraktion. Als letzter Redner trat MdL Hubert Aiwanger, Bundes- und Landesvorsitzender, auf den Plan.

 

Unter dem Applaus von gut 1000 Anhängern bezeichnete Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger den angekündigten Schuldenabau Bayerns als "Massaker". Er befürchtet, dass dieser Plan ausschließlich zulasten der Kommunen geht.

 

Auch für den Auftritt von Edmund Stoiber beim "Politischen Aschermittwoch" hatten die Freien Wähler nur Kritik und Spott übrig. "Wenn der Archaeopteryx aus Wolfratshausen die CSU wieder aufrichten soll, muss sie wahrlich auf dem Boden liegen", frotzelte Aiwanger.

 

Zur Bundesversammlung in Berlin, die den neuen Bundespräsidenten wählt, werden die FW voraussichtlich zehn Wahlmänner schicken. In Deggendorf kündigten die Freien Wähler an, wie schon 2010 die Kandidatur Joachim Gaucks zu unterstützen – auch wenn sie eigentlich für eine Direktwahl wären. Selbst der Ministerpräsident sollt eihrer Meinung nach vom Volk gewählt werden.



Autor: lr

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