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21.03.2012 Deggendorf

EliteAkademie

Deggendorferin gehört zu Bayerns besten Studierenden


Elke Schober, Studentin der Hochschule Deggendorf, wurde nach einem anspruchsvollen dreistufigen Auswahlverfahren in den neuen 14. Jahrgang der Bayerischen EliteAkademie aufgenommen. Sie gehört damit zu den besten Studierenden Bayerns.

Ihre Ausbildung an der Akademie beginnt in diesen Tagen in der IHK-Akademie Feldkirchen-Westerham nahe München.

 

Die gebürtige Neureichenauerin Elke Schober studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule in Deggendorf. Die ausgebildete Bürokauffrau wurde bereits an ihrer Berufsoberschule als Jahrgangsbeste ausgezeichnet und erzielt auch in ihrem Studium hervorragende Leistungen. Auch neben ihrem Studium ist Elke Schober vielseitig engagiert. So trainierte sie selbst viele Jahre das Eiskunstlaufen beim DJK Böhm-Zwiesel und unterrichtete eine Gruppe der Hobbyläufer beim TSV Waldkirchen. Außerdem unterstützt Sie als Schriftführerin den Tourismusverein Altreichenau. Beim MAN Studierendenwettbewerb beschäftige sich Elke Schober mit einem Zukunftsszenario für die Nutzfahrzeugprodukti-on und den Problemen, die sich aus der Ressourcenknappheit ergeben.

 

„Wir sind besonders stolz, dass wir dieses Jahr einen so hohen Anteil von Frauen aufnehmen konnten. Die Bewerberinnen in diesem Jahr waren so gut wie noch nie“, freut sich Dr. Thomas Wellenhofer, Geschäftsführer der Bayerischen EliteAkademie und einer der Juroren im Auswahlverfahren. „Unsere neuen Stipendiatinnen studieren unter anderem Physik, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen – Studiengänge, in denen es traditionell einen eher geringen Frauenanteil gibt“, sagt Dr. Thomas Wellenhofer.

 

Die größte Gruppe unter den 35 erfolgreichen Stipendiaten stellt mit 15 Studenten die Technische Universität München. Sechs Studenten kommen von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Augsburg sind jeweils mit drei Studenten an dritter Stelle vertreten. Von der Universität Bayreuth kommen zwei der Stipendiaten und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Universität Würzburg sind mit jeweils einem Studenten vertreten. Auch der Bewerberzustrom von den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften setzt sich in diesem Jahr fort. Die Hochschule Rosenheim stellt zwei Stipendiaten, mit jeweils einem Stipendiaten sind die Hochschulen München, Deggendorf und Nürnberg vertreten.

 

“Wir freuen uns besonders über die große Vielfalt der Studienrichtungen, die die interdisziplinäre Ausrichtung der Bayerischen EliteAkademie spiegeln“ sagen Frau Prof. Dr. Anna Reichlmayr-Lais und Herr Prof. Dr. Dieter Frey, Akademische Leiter der Bayerischen EliteAkademie. Im 14. Jahrgang der Akademie sind in etwa zu gleichen Teilen die Naturwissenschaften, die Ingenieurswissenschaften und die Sozial- und Geis-teswissenschaften vertreten.

 

Zur Bayerischen EliteAkademie:

Die Bayerische EliteAkademie ist eine Stiftung der bayerischen Wirtschaft, die eng mit den bayerischen Universitäten und Hochschulen zusammenarbeitet. Herausragende Studentinnen und Studenten werden in einem studienbegleitenden Zusatzprogramm auf Führungsaufgaben in der Wirtschaft vorbereitet. Die Palette der Studienfächer in den Jahrgängen der Bayerischen EliteAkademie reicht von Physik und Maschinenbau über Informatik und Mechatronik bis zu Germanistik, Wirtschaftsgeographie und Sozialpädagogik. Die große Vielfalt der Stipendiaten ist Garantie für die in Deutschland einzigartige Form interdisziplinärer und studienbegleitender Ausbildung.

 

Je vier Wochen lang treffen sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten in der IHK-Akademie in Feldkirchen-Westerham, nahe Rosenheim, zu den sogenannten "Präsenzphasen". Hier finden Seminare, Workshops, Gruppenübungen und Kaminabende statt. Die Ausbildung umfasst Themen wie Persönlichkeitsbildung und Menschenführung, interdisziplinäres und interkulturelles Denken und Handeln, unternehmerisches Denken, Unternehmensführung und Medienkompetenz.

Autor: pm
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