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02.11.2012 Deggendorf

Hoher Schaden

40-Tonner nach Sekundenschlaf im Graben


Ein Leichtverletzter und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Lkw-Unfalles am frühen Donnerstagmorgen. Ein Lkw-Lenker eines 40-Tonners war nach einem "Sekundenschlaf" in den Straßengraben geraten.

An Allerheiligen um 4.40 Uhr war ein 25-jähriger slowakischer Lkw-Fahrer mit seinem 40-Tonnen Sattelzug auf der A 3 in Richtung Österreich unterwegs. Da er mit Obst und Gemüse beladen war, durfte er am Feiertag fahren. Kurz vor dem Autobahnkreuz Deggendorf ist er laut eigenem Bekunden kurz eingenickt und dadurch rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Lkw durchbrach die Leitplanke, riss mehrere Verkehrszeichen mit sich, kippte schließlich im Straßengraben auf die rechte Seite und blieb so liegen.

 

Während sich der Fahrer unverletzt befreien konnte, musste der 39-jährige Beifahrer durch die freiwilligen Feuerwehren Metten und Deggendorf befreit werden. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

 

Die Bergung des Lkw gestaltet sich schwierig und dauerte mehrere Stunden, da zunächst die Ladung manuell umgeladen werden musste. Hierzu war das Technische Hilfswerk mit Einsatzkräften vor Ort. Erst dann konnte eine Spezialfirma mit zwei Kränen den Sattelzug aufrichten und abschleppen. Dies geschah gegen MIttag. Bis dahin war die rechte Fahrspur an der Unfallstelle gesperrt, aufgrund des geringen Verkehrs kam es aber nur zu geringen Behinderungen.

 

Der Sachschaden wird wird auf weit über 100.000 Euro geschätzt, zumal auch die geladenen Lebensmittel nicht mehr in den Handel gelangen dürfen. Den Fahrer erwartet eine Strafanzeige. 

Autor: pm

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