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12.10.2012 Freilassing

Stadt lädt interessierte Freilassinger ein

Stadtentwicklungskonzept im Stadtrat


Bahnhofsareal ganz oben auf der Liste.

Rund 150 Menschen widmeten sich jüngst dem Stadtentwicklungskonzept gemeinsam. gestalten. Sie setzten gemeinsam Schwerpunkte und bestätigten mit ihren Entscheidungen die Arbeit der Lenkungsgruppe: Die Entwicklung des Bahnhofsareals steht vorne auf der Aufgabenliste für Freilassing. Die Bedeutung der Arbeitsplätze vor Ort ist in den Augen der Bürger ebenfalls sehr hoch. Und die Innenstadt hat für die Freilassinger einen wichtigen Stellenwert. Lebenswerte Entwicklung bedeutet für die Freilassinger außerdem Klima- Natur- und Umweltschutz, ebenso wie der Themenbereich Wohnen, ein gutes Fuß- und Radwegenetz und die Weiterentwicklung der Lokwelt & Montagehalle zu einem kulturellen Zentrum.

 

Für alle Generationen und von allen Generationen sollte das Stadtenwicklungskonzept der Stadt Freilassing sein. So wurde es am Beginn des Prozesses im Frühjahr 2011 festgelegt. Viele Bürger, Unternehmer, Politiker, Experten, Planer, Junge und Alte, Frauen und Männer, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund machten sich daran, gemeinsam am Stadtentwicklungskonzept zu arbeiten.

 


Bei der Vorstellung des frisch erarbeiteten Konzepts am Freitag, 5. Oktober, in der Aula der Mittelschule St. Rupert gab es eine Rückmeldung, die Ersten Bürgermeister Josef Flatscher besonders freute und deutlich macht, dass generationenübergreifend gearbeitet wird. Altbürgermeister Ludwig Lindner hatte ihm im Anschluß an die Präsentation des Stadtentwicklungskonzepts für Freilassing mitgeteilt: „Ihr seid auf dem richtigen Weg.“

 


Eine Einschätzung, die er mit den Mitgliedern der Lenkungsgruppe von gemeinsam.gestalten teilte. Gedacht und gelenkt, zugehört und diskutiert, zurechtgerückt und in zahlreichen Sitzungen, Runden, Einzelgesprächen und Gremien für Freilassing gearbeitet haben Monika Tausch, Max Aicher, Wolfgang Fieweger, Uli Hofer, Karl Kana, Karlheinz Koschel, Richard Lumpi, Andreas Meier, Fred Meier, Thomas Reiter-Hiebl, Christoph Scheithauer, Norbert Schultz und Hans Six gemeinsam mit den Stadtratsvertretern Barbara Utzmeier, Fritz Braun, Margitta Popp und Bernhard Schmähl, sowie den drei Bürgermeistern Josef Flatscher, Karlheinz Knott und Michael Hangl investiert, um an einem auch in Zukunft lebenswerten Freilassing zu arbeiten.

 


Alle miteinander werden für die Schwerpunkte, die nun gesetzt wurden, gebraucht. Die Entwicklung des Bahnhofsareals, die Sicherung und der Ausbau von Arbeitsplätzen vor Ort und die Entwicklung der Innenstadt zum lebendigen Zentrum wurden als die drei wichtigsten Aufgabenfelder für die Weiterentwicklung der Stadt gesehen. Lebenswerte Entwicklung bedeutet für die Freilassinger außerdem Klima- Natur- und Umweltschutz, ebenso wie der Themenbereich Wohnen, ein gutes Fuß- und Radwegenetz und die Weiterentwicklung der Lokwelt & Montagehalle zu einem kulturellen Zentrum.

 


Sie sind nicht die einzigen Themen für die Stadt. Kinderbetreuung und Fluglärm, um nur zwei der beständig wichtigen und zentralen Themen der Stadt zu nennen, sind ebenso im Fokus der Stadt und auch eine Vielzahl weiterer Aufgaben, gehören zum Pflichtprogramm für eine wachsende Kommune. Die besondere Entwicklung – auch für die Region, in der Freilassing wichtiges Nebenzentrum mit eigenem Profil sein will – gemeinsam mit allen, die hier leben und an einem guten Gedeihen in der Wachstumsregion Interesse haben, soll nach den Wünschen der Bürger/innen in den nun gewählten Schwerpunkten stattfinden.

 


Eine Botschaft an den Stadtrat von Freilassing, die von vielen Stadtratsmitgliedern bereits beim Bürgerforum am Freitagnachmittag aktiv aufgenommen wurde, aber nochmals intensiv bei der öffentlichen Stadtratssitzung am Montag, 15. Oktober 2012, ab 17 Uhr im Rathaussaal behandelt wird.
 

Autor: Helga Huber
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