Fahrer wie durch ein Wunder unverletzt
Jeep durchbricht Geländer

Mehr als nur einen Schutzengel muss ein Bundeswehrsoldat am Donnerstagvormittag, 12. Juli, in Berchtesgaden gehabt haben, als er das Geländer durchbrach und circa fünf Meter weit abstürzte. Der Lenker blieb unverletzt.
Der Zeitsoldat war laut Meldung der Nachrichtenagentur aktivnews mit einem Geländefahrzeug der Bundeswehr von der Gebirgsjägerkaserne Strub in Richtung Berchtesgaden unterwegs. Am Gmundberg verlor der Soldat die Herrschaft über sein Fahrzeug. Der schwere Geländewagen schleuderte über die Straße, krachte links zunächst auf den Bordstein, schoss über den Bürgersteig und durchbrach das hölzerne Geländer, das mit einem Stahlseil gegen solche Fahrzeugabstürze gesichert ist.
Das Geländefahrzeug krachte dennoch übers Geländer und stürzte dann rund fünf Meter den Abhang hinunter. Dabei überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Seite zwischen Bäumen eingekeilt liegen. Wie durch ein Wunder konnte der sichtlich geschockte aber sonst unverletzte Lenker sein Fahrzeug verlassen.
Die Freiwillige Feuerwehr Bischofswiesenwar war laut Polizeibericht mit acht Mann vor Ort, musste auslaufende Betriebsstoffe binden sowie bei der aufwendigen Bergung helfen. Die Bundeswehr selbst führte die Bergung mit einem Kran durch. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die Polizei Berchtesgaden ermittelt nun den genauen Unfallhergang.
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