Leise Kritik an Lackners Aussage zur Predigtstuhlbahn
Hofmeister: „Strategische Ausrichtung fehlt”

„Bad Reichenhall ist nicht nur ein wichtiger oberbayerischer Tourismusstandort, sondern die Stadt prägt natürlich das Angebot des Berchtesgadener Landes im strategischen Themenschwerpunkt Gesundheit”, erläutert Geschäftsführer der BGLT Stephan Köhl die inhaltliche Ausrichtung des Tourismus im Landkreis dem OB-Kandidaten von Bündnis90/Grüne, Manfred Hofmeister, anlässlich eines Informationsbesuches. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.
Naturerlebnis und Gesundheit seien die beiden wesentlichen Säulen, auf denen die mittelfristige Strategie der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH aufgebaut sei. Erfreulilch sei, dass OB-Kandidat Manfred Hofmeister und der Kreisvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen Dr. Bernhard Zimmer um einen persönlichen Informationsaustausch gebeten hatten, denn es soll eine sachliche Diskussion über die Bedeutung, Organisation und Ausrichtung des Tourismus in Bad Reichenhall geführt werden. „ Öffentlicher Aktionismus ohne Berücksichtigung der organisatorischen Zusammenhänge schaden einer zielführenden Verbesserung mehr als sie nutzen,“ fasst Manfred Hofmeister nach dem Besuch zusammen.
Nach einem gründlichen Informationsaustausch über Organisation und Aufgabenbereiche der BGLT, aber auch die Rolle der verschiedenen Gesellschafter, wurden Ideen zur Verbesserung der Kommunikation, aber auch des touristischen Angebotes in Bad Reichenhall ausgetauscht. Für OB-Kandidat Manfred Hofmeister erscheint es zwingend, dass für Bad Reichenhall neben der Gesundheitssäule auch die touristischen Vorteile sichtbarer werden müssen. Hier müsse die Stadt gemeinsam mit dem Gesellschafter KurGmbH tätig werden, um diese Ideen in die BGLT einzubringen.
Für Manfred Hofmeister sind die Hotelerie in der Stadt sowie die Predigtstuhlbahn zwei wesentliche Themen mit denen sich der künftige Oberbürgermeister und die Stadträte vorrangig auseinandersetzen müssen. Dazu sei zu hinterfragen, ob vorab einen Plan B (Städtische Übernahme) in der Öffentlichkeit, über den Stadtrat hinweg, zu kommunizieren ein sinnvoller Lösungsansatz sei.
Bad Reichenhall habe als Kurstadt einen Namen und als alpiner Gesundheitsstandort ein großes Potenzial, aber es müsse auch gehandelt werden. „Bad Reichenhall braucht ein Ziel, wohin die Stadt will, eine klare Ausrichtung, daraus ist eine Strategie zu entwickeln und zu kommunizieren“ ist Manfred Hofmeister überzeugt und ergänzt, dass ein Projekt „große Abfallsortieranlage“ im Kurbezirk allenfalls den „Müll-Tourismus“ fördert, und Spiegelbild einer fehlenden startegischen Ausrichtung der Stadt sei.
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