Mutter löst 30-Jährige bei der Bundespolizei aus
Auf dem Weg zum Fußballstadion verhaftet

Bundespolizisten aus München begleiteten jüngst fußballbegeisterte Fans im Sonderzug nach Salzburg. Auf Höhe Übersee am Chiemsee kontrollierten die Beamten die deutsche Staatsbürgerin. Die 30-Jährige konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Mit Hilfe des Polizeicomputers fanden die Beamten jedoch heraus, dass sie seit Anfang letzten Jahres von der Staatsanwaltschaft München mit Haftbefehl gesucht wurde. Wegen „falscher Versicherung an Eides statt“ war sie zu 33 Tagen Gefängnis oder Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von rund 560 Euro verurteilt worden.
Freilassinger Bundespolizisten verhafteten die Münchnerin. Ein kurzer Telefonanruf bei der Mutter bewahrte die junge Frau vor einem Gefängnisaufenthalt. Nachdem diese die geforderte Geldsumme überwiesen hatte, durfte die Tochter die Dienststelle verlassen. Für das Fußballspiel dürfte es allerdings zu spät gewesen sein.
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