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05.09.2012 Böbrach

Aktualisierung

Brand in der Asylunterkunft


Asylbewerber verlassen Böbrach: Zukunft der Gemeinschaftsunterkunft nach dem Brand noch unklar

Die Regierung von Niederbayern teilt mit froh zu sein, dass bei dem Brand der Asylbewerberunterkunft Böbrach (Landkreis Regen) in der Nacht auf Dienstag niemand ernsthaft verletzt worden ist und arbeitet jetzt daran, die Bewohner so schnell wie möglich aus der Notunterkunft in der Turnhalle der Gemeinde in andere Unterkünfte zu verlegen. Ab Donnerstag sollen rund 50 Asylbewerber auf die Landkreise Deggendorf, Landshut und Rottal-Inn verteilt werden.


Im Landkreis Rottal-Inn werden vier Personen in Eggenfelden untergebracht. Rund 40 Asylbewerber ziehen in die Unterkünfte des Landkreises Landshut. Die Notsituation macht es erforderlich, dass auch die Unterkunft in Schöllnstein (Landkreis Deggendorf) vorübergehend bis zu acht Personen mehr aufnehmen muss. Sobald Plätze in anderen Unterkünften zur Verfügung stehen, soll sich die Zahl der Bewohner dort wieder reduzieren. Das ist absehbar, weil Ende September eine neue Asylbewerberunterkunft in Vilshofen (Landkreis Passau) den Betrieb aufnimmt.


Derzeit werden die Bewohner noch von der Regierung und der Caritas Regen in der Turnhalle in Böbrach betreut und versorgt. Ob und wann die Gebäude in Böbrach wieder als Asylbewerberunterkunft genutzt werden können, ist noch unklar.
 

Autor: bw