RTL2-Serie macht es möglich
Emmertinger erlebt Liebe im Paradies

Matthias ist ein liebenswerter Bauer aus Bayern. Obwohl er bereits 27 ist, wohnt er noch bei seiner Mama und bewirtschaftet den Hof allein. Vor lauter Arbeit hat er keine Zeit, Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu sammeln. Doch, er weiß, wie seine Traumfrau sein soll: tierlieb, warmherzig, natürlich und klug. Um so eine Frau zu finden, reist er mit seiner Mutter nach Ibiza. Dort verliebt sich der Bauernsohn Hals über Kopf in eine schöne Brasilianerin. Wie sich im Laufe der Liebesgeschichte herausstellt, hat sie aber ein großes Geheimnis. Wie wird der ahnungslose Bauer auf ihre Enthüllung reagieren? Was sagt die „Schwiegermutter” in spe dazu?
Das ist die Geschichte von Folge 1 der neuen RTL 2-Serie „Liebe im Paradies”, die bereits im Sommer 2010 auf Ibiza gedreht wurde. Die Hauptrolle des Bauern Matthias hat der Emmertinger Matthias Gross ergattert. Und er freut sich ganz narrisch darüber, dass die Serie endlich an den Start geht (Sendetermin: Montag, 13. Februar, 22.15 Uhr). „In dieser Folge ist keiner so oft zu sehen wie ich”, erzählt Matthias stolz und breit grinsend. „Diese Rolle ist für mich wie ein Sechser im Lotto. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet.”
Vor Jahren hatte sich der Emmertinger, der von seinen Engagements als DJ lebt, bei mehreren Agenturen als Komparse beworben und nie wieder etwas gehört: „Ich wollte halt mal in irgendeiner Produktion durchs Bild laufen, das hätte mir schon gereicht.”
Da erreichte ihn plötzlich die E-Mail der Produktionsfirma Stampfwerk: „Hast Du Lust auf eine Produktion auf Ibiza?” Na, welche Frage. Matthias Gross sagte sofort zu und bekam eine knappe halbe Stunde später die Einladung zu einem Casting in Hamburg samt Flugticket.
„Ich musste vor der Kamera mit einer Frau streiten, sie anbaggern und ein ernstes Gespräch führen”, so Matthias über das Casting. „Ich war vor Aufregung total durchgeschwitzt. Das war schon noch mal was anderes als ich als DJ gewohnt bin. Aber ich wusste, es liegt mir.” Gesucht war für die Rolle ein Dialekt-Sprecher und das war für den Emmertinger natürlich gar kein Problem. Als er nach dem Heimflug sein Handy wieder einschaltete waren darauf von Stampfwerk 27 Anrufe in Abwesenheit. „Da wusste ich, das kann keine Absage sein.”
Zwei Wochen später ging´s nach Ibiza, die private Lederhose war auch im Gepäck, denn sie wurde für den Dreh gebraucht. „So stellt man sich einen bayerischen Bauernbua vor”, lacht Matthias, der selbst gar nichts mit Landwirtschaft zu tun hat. „Meine Rolle war die eines heiratswilligen, jungfräulichen Muttersöhnchens. Aber ohne ihn wie einen dumpfen Deppen aussehen zu lassen.”
In dieser Rolle musste Matthias auch viel Haut zeigen – gedreht wurde unter anderem am Pool, im Bett und sogar unter der Dusche! Probleme hatte er damit aber nicht: „Natürlich war ich anfangs aufgeregt, aber wir waren ein tolles Team und hatten Spaß.”
Gedreht wurde eine Woche lang. Von sieben Uhr früh bis spät in der Nacht. „Also, Urlaub war´s keiner, aber ich freue mich total darüber, mitgemacht zu haben”, strahlt er. Vor kurzem wurde endlich der mehrfach verschobene Sendetermin festgelegt. Bis dahin wird Matthias Aufregung sich täglich steigern. „Ich will es mir schon ansehen, ich weiß nur nicht, ob ich es durchhalte mich selbst im Fernsehen anzuschauen.”
Für seine Darstellerkünste bekam er vom Produzenten ein dickes Lob. Und er würde es sofort wieder machen. „Von der Gage kann man zwar nicht leben und einen Oscar werde ich dafür auch nicht bekommen”, stellt Matthias trocken fest. „Aber es war ein wunderbares Arbeiten, ich habe tolle Leute kennen gelernt und Kontakte geknüpft.” Er wurde sogar gefragt, ob er eventuell für eine Fortsetzung zur Verfügung stehen würde. Dreimal dürfen Sie raten, was Matthias darauf geantwortet hat.
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