Multivisionsshow macht Station in Altötting
„Fair Future – Der Ökologische Fußabdruck“
Die Multivision „Fair Future – Der Ökologische Fußabdruck“ tourt drei Jahre lang durch Deutschland. Sie besucht rund 1.000 Schulen und ermutigt 500.000 Schülerinnen und Schülern zu einer Diskussion darüber, wie wir die Welt gemeinsam nachhaltig und fair gestalten können. Die Multimediapräsentation wurde in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Oxfam Deutschland und dem BUND entwickelt.
„Fair Future – Der Ökologische Fußabdruck“ ist am Mittwoch, 23. Januar, zu Gast in Altötting. Unterstützt von der Stadt Altötting, der Sparkasse Altötting-Mühldorf und der BUND Kreisgruppe Altötting werden um 8.55 Uhr bzw. um 10:45 Uhr im Filmsaal des König-Karlmann-Gymnasiums 240 SchülerInnen des König-Karlmann-Gymnasiums teilnehmen. Schirmherr ist Herr Bürgermeister Hofauer.
Die Auswirkungen unseres Ökologischen Fußabdrucks
Was würde passieren, wenn alle 7 Milliarden Menschen auf der Erde so leben würden wie wir in Deutschland? Wir bräuchten drei Planeten, jedoch ist klar: „Die Menge an Natur, die uns zur Verfügung steht, ist leicht messbar: Ein verfügbarer, lebenserhaltender Planet, exakt einer“, so Mathis Wackernagel, Begründer des Konzepts des Ökologischen Fußabdrucks.
Paul Bendix, Oxfam, macht daher auf die globalen Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam: „Für uns ist die Klimafrage die Herausforderung dieses Jahrtausends. Das Leben und Überleben von Millionen armer Menschen wird davon abhängen, wie die reichen Länder dem Klimawandel begegnen.“
Zusammenhänge verstehen, Verantwortung wahrnehmen
Christa Liedtke, Forschungsgruppenleiterin am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, ist überzeugt „Um der Klima- und Ressourcenkrise zu begegnen, bedarf es Menschen, die Veränderungen positiv gegenüberstehen und diese aktiv mit gestalten.“. Deshalb wendet sich die Multivision an die junge Generation um deren Zukunft es geht. „Wir motivieren Jugendliche, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, und unterstützen sie dabei, globale Zusammenhänge verstehen zu lernen“, betont Gisela Enders vom Vorstand der Multivision e. V..
Olaf Bandt, Direktor des BUND ergänzt, dass jede und jeder mit Produkten, die ökologisch und fair produziert wurden, zu mehr Umweltschutz und Gerechtigkeit beitragen kann. „Aber das allein genügt nicht. Wir müssen auch politisch Druck machen, um die Zukunft unseres Planeten zu sichern!“
Weitere Informationen und Bilder zur Multivision gibt es unter www.multivision.info <http://www.multivision.info/> , auf der Schüler-Website www.fairfuture.net <http://www.fairfuture.net/> und über Twitter FairFuture_net.
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