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12.06.2012 Neuötting

Wollewonneschlange umgarnt Altenheim

2. Neuöttinger Stricktreff


Auch der 2. Neuöttinger Stricktreff war gut besucht und führte zu guten Strickergebnissen

Die „Wollewonneschlange” machte Station im BRK-Altenheim Seban-Dönhuber-Haus Neuötting.

 

Auch zum zweiten Neuöttinger Stricktreff kamen viele Besucher, um kräftig mit anzuknüpfen. Sogar bis von Erding war eine Dame mit ihrer Enkelin gekommen, die in Neuötting ihre neue Strickliesl einweihen wollte.

 

Sehr gut kam der Stricktreff natürlich bei den Bewohnerinnen des Seniorenhauses an, die ja fast alle auf eine langjährige Strickpraxis zurückblicken können und so eifrig Strickmuster und Tipps austauschten. Anno dazumal wurden nicht nur Socken und Pullover, sondern sogar Badehosen handgestrickt. Ein Modetrend, mit dem man heute sicher in jedem Freibad Furore machen könnte.

 

An diesem Nachmittag begnügte man sich freilich damit, die dekorativen Qualitäten bunter Maschen an dem Baum in der Caféteria zu demonstrieren, der im Handumdrehen – oder besser im Stricknadelumdrehen – zum „Sockenbaum” wurde (kl. Foto). Auch der Außenbereich wurde vom Stempen bis zum Eingangstürgriff farbenfroh umgarnt.

 

Bei alledem wurde das ursprüngliche Anliegen der „urban knitting”-Aktion nicht aus den Augen verloren. Museumspädagogin Heike Wienzl, die die „Wollewonneschlange” in den vergangenen Monaten betreut hat, durfte auch bei diesem Treff viele Strickliesl-Meter wachsen sehen. Die Leiterin des Seban-Dönhuber-Hauses Cornelia Seemann freute sich, dass Neuötting solch ein seniorengerechtes Kunstprojekt auf die Beine gestellt hat.

Autor: Christa Latta

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