13.11.2017, 10:47 Uhr

Film Für Kommissarin Lucas wird im Landkreis Regensburg gedreht


Spannend für viele Fußgänger und Radfahrer war es letzte Woche, als ein Filmteam aus München für Kommissarin Lucas drehte. Schauspielerin Ulrike Kriener begeisterte auch unseren Reporter durch ihre nette und unprätentiöse Art.

UNTERIRADING/PENTLING Am Radweg zwischen Unterirading und Matting im Landkreis Regensburg drehte kürzlich ein Filmteam der Münchner Produktionsgesellschaft Olga-Film einige Szenen für die Erfolgsserie Kommissarin Lucas mit Ulrike Kriener in der Hauptrolle. Der Krimi trägt den Arbeitstitel „Phantome“ und spielt wie immer in Regensburg, diesmal aber eben auch im Landkreis.

Derzeit werden an sieben Drehtagen in und um Regensburg nicht Szenen für die 27. Folge, sondern gleich für die parallel entstehende 28. abgefilmt. Insgesamt absolvieren die Schauspieler und das Filmteam 45 Drehtage.

Eine Szene, bei der eine Festnahme gedreht wurde, musste sieben Mal wiederholt werden, bis der Regisseur zufrieden war. Sehr echt spielte der Wiener Florian Teichtmeister den geflüchteten Häftling. Mit Handschellen gefesselt, begleitet von Kommissarin Lucas sowie Kommissar Tom Bauer (Lasse Myhr) und zwei echten Polizisten, gingen sie auf seine Tochter (Lola Padozecke) deren Mutter (Sarah Schmidbauer) zu. Beide wurden von einer weiteren Filmkommissarin (Jördis Richter) begleitet. „Dein Papa hat nichts getan. Glaub nicht, was die Leute sagen. Es ist eine Verwechslung“, rief der Festgenommene dem Kind zu, das auf ihn zulaufen wollte.

Nach der ersten Einstellung musste die Produktion für eine halbe Stunde unterbrochen werden. Ein Laubbläser, der am Golfplatz Minoritenhof eingesetzt wurde, störte die Tonaufnahme gewaltig. Weitere Drehorte waren am Vortag vor und in einem Sitzungssaal des Amts-/Landgerichts, vor dem neuen Eingang der Justizvollzugsanstalt Regensburg (Augustenburg).

Die sehr angenehme Ulrike Kriener nimmt sich in der Drehpause etwas Zeit für den Reporter. Seit sechzehn Jahren mimt sie die Kriminalbeamtin. „Ich komme immer wieder gerne in die liebenswürdige Stadt. Ich bin begeistert von den Menschen, dem Ambiente und der Herzlichkeit. „Wenn wir Drehen nimmt jeder auf uns Rücksicht. Es gibt kein Gemotze oder Gemaule wie in so mancher Weltstadt mit Herz“, so Kriener. Die Gemütlichkeit, die Individualität und das Zuvorkommen erstaunt sie jedes Mal. Regensburg sei eine weltoffene Stadt. Das Gasthaus „Zur Walba“ hat kurzfristig seine Türen trotz Betriebsurlaub für das Team geöffnet. „Wir haben das gerne gemacht. Sie verpflegen sich selbst“, sagt Eva Menzl von der Walba. Kein Wunder, so nette Stars hat man ja auch nicht alle Tage vor Ort.


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