Ein Kugelschreiber mit Hirn für einen Geschenkegarten!

Denn um es einfach mal ganz klar zu sagen, so gern man seine Freunde auch mag, dass sie immer zu bestimmten Zeiten im Jahr Geschenke einfordern, ist wirklich mehr als lästig. Dabei geht es nicht um das Schenken an sich.
Nein, ich bin ein absoluter Gegner der „Schafft die Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke ab!“-Rufer. Geschenke sind toll! Ein bisschen kommerzig klar, aber Kommerz muss eben sein, da sollte man sich doch freuen, wenn der Rubel dank etwas so altruistischem wie Geschenke weiter rollt.
Nein, es ist viel mehr das, dass ich an etwa 300 Tagen im Jahr Spitzen-Ideen für Geburtstagsgeschenke habe, die ich an die unterschiedlichsten Personen verschenken könnte. Wann die 300 Tage sind, ist von Person zu Person unterschiedlich, aber jedenfalls nicht dann, wenn der passende Zeitpunkt wäre, sie zu besorgen, zu basteln (denn es soll ja doch immer was Persönliches sein…), zu bestellen oder in Auftrag zu geben.
Wie praktisch wäre also ein solcher Geschenkegarten, in dem man seine kurzen, kühnen Gedanken während der 300 kreativen Tage auf fruchtbaren Boden werfen könnte, wo sie dann Wurzeln schlagen, reifen und bei Zeiten aufgehen und die ersehnten Früchte tragen.
Es gibt ja diese netten Portale im Internet, die einen beim Beschenken behilflich sein wollen. Eines von ihnen bietet mehr als nur allgemeine Tipps für Jungs und Mädchen, Oma und Mutti (wobei die auch natürlich - und dazu noch vorneweg Evergreens, die jeder klasse findet: ein Fotobuch, ein Parfum…, na ja nicht all zu vielversprechend).
Aber die Geschenkesuchmaschine, die ist mir sofort ins Auge gesprungen. Ich werde sie gleich einmal ausprobieren.
Man muss verschiedene Parameter selbst bestimmen. Ich wähle ein Life-Style-Geschenk für einen Arbeitskollegen, männlich, über 70 - originell soll es sein, denn er ist ein Trendsetter, der gerne liest, außerdem wird er bald ein Jahr älter, wie alt genau, weiß er selbst nicht mehr, schließlich hat er die 70 schon überschritten. Natürlich könnte er seinen Geburtsjahrgang subtrahieren von der aktuellen Jahreszahl, aber als Trendsetter in seinen 70ern hat man nun mal besseres zu tun.
Ich bin äußerst gespannt, was dabei rauskommt! E voilà: ein „Notizhalter“ mit einem Schutzengelchen, der Weinflaschenhalter „Oldtimer“ und eine Tastatur, die man ausrollen kann wie einen Gebetsteppich.
Nicht schlecht muss ich sagen, die Suchmaschine hat richtig bedacht, dass diese Generation gottesfürchtiger war als die jetzige.
Doch in den Weiten des Internets muss es noch etwas Besseres geben als das - und steht nicht in der Bibel wer suchet, der findet, mein lieber alter Arbeitskollege? Ich jedenfalls habe ihn gefunden geschenkegarten.com! Aber er ist ganz anders als ich ihn mir vorgestellt habe!










weitere Freizeittipps










