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05.12.2011

Wo ist unser Geld noch sicher?


Geldanlage- Was kann man in Zeiten der Euro Krise machen, um sein privates Vermögen zu vermehren oder zumindest ohne nennenswerte Wertverluste durch die Krise zu führen? Ohne fremde Hilfe ist es kaum noch möglich, durch den Dschungel der Investitionsmöglichkeiten hindurchzugehen und ein passendes Angebot zu finden. Eine gern genutzte Investitionsmöglichkeit, die eine breit Risikostreuung erlaubt, sind Fonds.

Fonds- sicher hat jeder, der mit dem Gedanken spielt, das eigene Geld anzulegen, diesen Begriff schon einmal gehört. Doch in Zeiten, in denen Kreditinstitute mit vermeintlich sicheren Anlagen um unser Geld buhlen und gleichzeitig die wohl größte Schuldenkrise der jüngsten Geschichte ausgelöst haben, ist es schwer den üblichen „Werbebotschaften“ Glauben zu schenken. Zu groß sitzen Misstrauen und Angst, das teuer ersparte Geld doch in eine risikoreiche Anlage zu stecken. Auch wenn in vielen Fällen die Vorsicht wohl begründet ist muss sich jeder eine zentrale Frage stellen: „Habe ich genug Zeit und Wissen, um mein Geld eigenständig zu investieren und verwalten“? Genau mit dieser Frage, muss eine jede Investitionsstrategie beginnen. Die meisten von uns sind keine Finanzjongleure und kennen außer der klassischen „Aktie“ nur wenige Investitionsinstrumente. Dabei gibt eine Vielzahl von Instrumenten, die deutlich weniger Risiko bergen. Man muss diese nur kennen und darf sich nicht durch den Fachjargon der Banker abschrecken lassen. Eine gute Hilfe kann hier ein Vermögensverwalter  sein

 

Professionelle Informationsquelle und wichtige Entscheidungshilfe

Eine Vermögensverwaltung oder auch ein Vermögensberater nehmen oftmals eine entscheidende Rolle im Informationsprozess des Verbrauchers ein.  Vermögensberater sind meist Betriebswirte oder gelernte Bankkaufleute, die einen breiten Überblick über gängige Investitionsmöglichkeiten haben. Spricht man als „Normalverbraucher“ mit durchschnittlichem Einkommen mit einem solchen Spezialisten, so werden meist Investmentfonds empfohlen.

 

Was sind Fonds?

Ein Fond  bündelt eine breite Anzahl unterschiedlicher Werte. Darunter können sich Wertpapiere wie z.B. Aktien, Optionen, etc. verschiedenster Unternehmen und Branchen befinden. Der Fond wird meist von einem Fondsmanager betreut, der entscheidet, in welche Papiere das Geld der Investoren investiert werden soll. Die „Fonds-Vielfalt“ ist enorm: Es gibt Immobilienfonds, Rentenfonds, Aktienfonds in den verschiedensten Ausgestaltungen und Schwerpunkten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen offenen Fonds und sogenannten geschlossene Fonds. Bei geschlossenen Fonds erwirbt der Käufer keine Fondsanteile sondern Gesellschaftsanteile, er wird also nicht Fondsbesitzer sondern Mitgesellschafter  Die erworbenen Gesellschaftsanteile an einem geschlossenen Fonds sind vertraglich meistens für die ersten 5-15 Jahre nicht veräußerbar. Ein vorzeitiger Ausstieg ist immer mit hohen Verlusten verbunden.  Offene Fonds sind in den meisten Fällen börsennotierte Fonds. Beim Kauf erhält man Fondsanteile wie z.B. bei einem Aktienfonds. Die Fondsanteile sind täglich veräußerbar. Ein weitere Form von Fonds sind die vom Vermögensverwalter selbst aufgelegten Fonds. Ein prominentes Beispiel für  letztere Gattung wäre z.B. der Carmignac Investissement .

 

Für welche Art von Investment Fonds man sich als Verbraucher entscheidet, hängt letztendlich von drei Faktoren ab:

  • Dem vorhandenen Budget
  • Der persönlichen Risikobereitschaft
  • Persönliche Neigungen

 

Ein Investment ist immer mit einem gewissen Maß an Risiko verbunden. Seien Sie sich diesem Risiko bewusst und entscheiden Sie basierend auf Ihrer persönlichen Situation,  welche Art von Investment in Ihrer derzeitigen Lebensphase am besten zu Ihnen passt. Auch wenn gewissen Unsicherheiten bestehen bleiben, können Sie sich einer Sache sicher sein: Nahezu jede Anlageform bringt eine höhere Form von Ertrag, als das eigene Geld auf dem Girokonto „brach“ liegen zu haben.