14.11.2017, 08:16 Uhr

Digitale Tafel Kreide war gestern, jetzt gibt‘s ein Whiteboard

Die Grundschule St. Peter und Paul bekam eine digitale Tafel gespendet. (Foto: Stadt Landfshut)Die Grundschule St. Peter und Paul bekam eine digitale Tafel gespendet. (Foto: Stadt Landfshut)

Die digitale Technik hat in der flexiblen Klasse 1 und 2 a an der Grundschule St. Peter und Paul Einzug gehalten: Statt einer Tafel hängt seit wenigen Tagen ein interaktives Whiteboard, das man mit einem digitalen Stift oder dem Finger bedienen kann, im Klassenzimmer.

LANDSHUT Gesponsert wurde die digitale Tafel im Wert von 4.500 Euro von Karl Ebner, dem Geschäftsführer der „GDS – Gesellschaft für Datenverarbeitungssysteme und -support mbH“. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Alexander Putz und der Schulleiterin Andrea Kwanka sollte das Board am Donnerstag offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Doch im Klassenzimmer angekommen, war die Tafel schon im Einsatz.

Die Schulleiterin und der Rathauschef bedankten sich beim GDS-Geschäftsführer für diese „sehr wertvolle Unterstützung“. Was die digitale Ausstattung der Schulen anbelangt, ergänzte Putz, gebe es noch großen Nachholbedarf. Die Digitalisierung im Bildungsbereich sei eine wichtige, vor allem kostenintensive Zukunftsaufgabe, die finanziell nicht auf den ohnehin schon stark beanspruchten Schultern der Kommunen ausgetragen werden dürfe. „Freistaat und Bund sind hier dringend gefordert, die kommunalen Sachaufwandsträger gemäß dem Konnexitätsprinzip (Wer anschafft, muss auch bezahlen) zu unterstützen und sich angemessen an den Kosten zu beteiligen“, betonte Putz. Darüber hinaus fordert der Rathauschef, dass der Freistaat als Bildungsträger bezüglich der Ausstattung digitaler Klassenzimmer an Schulen Standards beziehungsweise Richtlinien definiert, freilich angepasst an den individuellen Schul- und Unterrichtsbedarf. Dass die Spende so gut angekommen ist, freute den GDS-Geschäftsführer Karl Ebner, der eng mit vielen Schulen zusammenarbeitet. Dem Sponsor, der selbst Familienvater ist, liegen Kinder und deren Bildung sehr am Herzen, wie er sagte. Daher sei es für ihn selbstverständlich, die Schule entsprechend zu unterstützen.


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